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Die kirchliche Trauung ist kein Wunschkonzert!

Die kirchliche Trauung ist kein Wunschkonzert!

Wir wollen uns in diesem Artikel aus aktuellem Anlass dem Thema „Musik in der Kirche“ widmen. Viele Brautpaare wünschen sich, bei ihrer kirchlichen Trauung ihren Lieblingssong zu hören, um dem Anlass eine ganz persönliche Note zu verleihen. Damit sind häufig sehr emotionale Erinnerungen verbunden. Sei es das erste Rendezvous oder der erste Kuss. Ob Michael Jackson, Elton John, Andrea Bocelli oder Xavier Naidoo - die Liste der Pop- und Rocksongs, die sich das Brautpaar für diesen besonderen Anlass wünschen, ist lang.


Doch Vorsicht, kirchliche Trauungen sind kein Wunschkonzert. Der musikalischen Gestaltung der kirchlichen Trauung nach katholischem Ritus ist eigentlich ein enger Rahmen gesteckt, auf den das Bistum Regensburg schon im Oktober 2010 in einer Pressemitteilung hingewiesen hat.

Bei aller Rücksichtnahme der Pfarrer auf das Brautpaar und deren „Glaubenssituation“ (O-Ton Bischöfliches Ordinariat) darf die Gestaltung der Trauung nicht von den Regelungen zur Liturgie und Kirchenmusik abweichen. Auf gut deutsch ist die kirchliche Hochzeit keine Brauchtumsveranstaltung, wie es in Bayern doch öfter scheint,  sondern ein festliches Glaubensbekenntnis.


Der damalige Bischof Manfred Müller wies darauf hin, dass es daher nicht gestattet ist, die Feier der Trauung mit liturgiefremder oder liturgieungeeigneter Musik zu gestalten. Das bedeutet aber nicht ein generelles Verbot moderner musikalischer Stilrichtungen. Ein „Halleluja“ kann beispielsweise sowohl als Gospel, Jazz, als gregorianischer Chor oder auch von Elton John interpretiert werden. Es muss nur ernst gemeint sein und in der Qualität der Aufführung der Würde des Anlasses entsprechen.

Unser Tipp: Am besten sprecht Ihr schon beim ersten Traugespräch mit dem Pfarrer über diese Problematik. Lasst Euch beraten, welche Lieder nun tatsächlich gespielt oder gesungen werden dürfen. Denn die letztendliche Entscheidung ist jedem Pfarrer selbst überlassen und obliegt seiner Verantwortung.
Und noch was: Der Song „Hallelujah“ von Jeff Buckley ist eines der am meisten gewünschten Lieder für die kirchliche Trauung. Auch unsere Künstler singen ihn immer wieder – und tun das auch gerne. Schließlich ist es ein grandioses Stück Musik. Doch die wenigstens Brautpaare hören über das Hallelujah hinweg. Der Rest des Textes ist teilweise von Gewalt geprägt. Zudem wird Gott verleugnet. Gerade aus diesem Grund ist das Lied in vielen Kirchen unerwünscht. Wir empfehlen also, die Texte aller Songs, die Ihr Euch für die kirchliche Zeremonie wünscht, einmal aufmerksam durchzulesen. Das Auge erfasst meist mehr als das Ohr. Dazu einfach den Songnamen plus Interpreten und dahinter das Wort „Lyrics“ googeln. So findet Ihr den Text für Euer Wunschlied am schnellsten und könnt Euch im Vorhinein über dessen genaue Aussage informieren – oder Ihr fragt beim Vorgespräch einfach uns. Was Musik betrifft, sind wir Google mindestens ebenbürtig ;)

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