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Bon Mariage - Teil 2!

Andere Länder andere Verrücktheiten

Andere Länder, verrückte Sitten zur Hochzeit


Wir sind zurück mit Teil 2 unserer Aufzählung skurriler Hochzeitsbräuche anderer Länder. Denn hierzulande mag die Assoziation einer Hochzeit mit Freude und Glück am naheliegendsten sein. In vielen Ländern bedeutet eine Heirat zunächst einmal eins: Schmerzen.

Koreanischer Voyeurismus
Mit besonderer Vorfreude erwartet wohl der koreanische Mann seinen Hochzeitstag. Denn mitunter droht ihm auch heute noch „Dongsangnye“, was nichts anderes bedeutet, als dass ihn die männlichen Verwandten und Freunde der Braut packen, ihm die Schuhe ausziehen, Füße fesseln und ihn kopfüber an die Decke hängen. Der „Dieb der Jungfrau“ wird in dieser Position gezüchtigt, indem ihm mit Stöcken oder – köstlich – mit Stockfischen auf die nackten Füße geschlagen wird, während ihm die Runde Rätsel und Fragen stellt. So soll die Kraft und Klugheit des Zukünftigen getestet werden. Andere Quellen sprechen von einer Stärkung für die Hochzeitsnacht, was durchaus Sinn ergibt. Denn eine andere alte Tradition war es, dass Nachbarn und Verwandte in der ersten gemeinsamen Nacht des Brautpaares mit den Fingern kleine Löcher in die Reispapiertür bohrten, um mehr vom Geschehen im Inneren mitzubekommen. Offiziell hielten sie dadurch böse Geister ab. Inoffiziell handelte es sich wohl schlichtweg um Voyeurismus. Kein Wunder, dass der Mann vor seiner Live-Performance erst abgehärtet werden musste, und schön, dass der Einzug der Massivbauweise in Korea den Hochzeitsspannern inzwischen die Türe vor der Nase zugeschlagen hat.


Bayerische Schinderei
In Bayern ticken die Uhren bekanntlich etwas anders als in Restdeutschland, und was das Schicksal des Bräutigams anbelangt, sind sich Koreaner und Bayern gar nicht mal unähnlich. Denn nachdem sich „Scheitelknien“ (bayerisch: „Scheidlgniagn“) schon früher zu Schulzeiten als Strafmaßnahme bewährt hat, muss sich nun der Mann auf einen dreieckigen, scharfkantigen Holzscheitel knien und Fragen über seine Braut beantworten, um erlöst zu werden. Dass das Paar schon den ganzen Tag etwas müde aussah, könnte auch damit zusammenhängen, dass es am Morgen zu nachtschlafener Zeit von so genannten Böllerschützen aus dem Bett geschossen wurde. Hierfür werden zum Teil sogar kleine Kanonen vor dem Haus aufgefahren, die dafür sorgen, dass der schönste Tag im Leben mit einem anständigen Knall beginnt. Beziehungsweise mit mehreren. Glück hat, wer stattdessen nur mit Weißwurstfrühstück und einer Maß Bier geweckt wird. Allerdings ebenfalls um fünf Uhr morgens. Nur gut, dass eine anständige Hochzeit in Bayern ohnehin um Mitternacht zu Ende ist.

Chinesische Qualen
Mit den Brauchtümern einer traditionellen chinesischen Hochzeit lassen sich Bände füllen. Eine sehr moderne Variante wird vor allem von in Singapur lebenden Chinesen praktiziert. Auch hier muss der Bräutigam einiges über sich ergehen lassen, bevor geheiratet wird. Am Tag der Hochzeit kommt er mit einem Tross seiner besten Freunde, den „Gate Crashers“, zum Haus der Familie der Braut. Besonders wichtig hierbei ist, dass nicht auf öffentliche Verkehrsmittel oder den eigenen Gebrauchtwagen zurückgegriffen wird, sondern man grundsätzlich im Maserati, Porsche & Co. vorfährt. Hiermit wäre der angenehme Teil für die männlichen Beteiligten auch schon beendet. Denn die Haustür der Braut öffnet nicht diese selbst, sondern ihre Freundinnen, die der Männerhorde verschiedene Aufgaben stellen. Sei es der Verzehr von Chili-Wasabi-Keksen und Tequila aus einer Babytrinkflasche, das Singen alter chinesischer Volkslieder mit den passenden Tanzeinlagen oder einfach jämmerliches Betteln – der Bräutigam und die „Gate Crashers“ müssen jegliche Arten von Schmerz und Erniedrigung über sich ergehen lassen und, am allerwichtigsten, die Frauen bestechen. Weil die Acht die traditionelle Glückszahl der Chinesen ist, einigt man sich am Ende meist auf 888 Singapur-Dollar und der Einlass zur Braut wird gewährt. Die Erlösung währt allerdings nicht lange. Schließlich waren sowohl Fotografen als auch Filmer Zeuge der Qualen und machen sich sofort daran, eine möglichst peinliche Zusammenstellung der besten Szenen zu schneiden, die dann am Abend vor der gesamten Hochzeitsgesellschaft gezeigt wird.

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