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Das Bild zum DJ Blog in Bayern für Hochzeiten

Something old, something new, something borrowed, something blue…

Something old, something new, something borrowed, something blue…

…and a silver sixpence in her shoe. Einem englischen Brauch zufolge soll die Braut an ihrem Hochzeitstag fünf Accessoires bei sich tragen: etwas ALTES, etwas NEUES, etwas GELIEHENES, etwas BLAUES und ein Geldstück im Schuh, was allerdings meist weggelassen wird. Hierzulande beschränkt man sich auf vier Glücksbringer, da man diesen Brauch vor allem aus amerikanischen Filmen und Serien kennt. Doch was steckt wirklich dahinter?

Der Brauch, der besagt, dass die Braut zu ihrer Hochzeit etwas ALTES, etwas NEUES, etwas GELIEHENES und etwas BLAUES bei sich tragen und in ihre Kleidung integrieren soll, wird in England schon seit des Viktorianischen Zeitalters gepflegt. Heute ist der Brauch unter dem Namen “four somethings” bekannt. Das ursprüngliche fünfte “something”, das Sixpence-Stück im Schuh, gerät mehr und mehr in Vergessenheit. Und auch bezüglich der Herkunft des Gedichtes, das die Tradition begründete, ist wenig bekannt. Fest steht nur, dass viele Völker und Kulturen Einfluss auf den englischen Brauch hatten.

Something old, …

Etwas Altes steht für das bisherige Leben der Braut vor der Ehe und die Bindung zu ihrer Familie. Dies kann durch ein altes Schmuckstück symbolisiert werden wie beispielsweise die Perlenkette der Mutter. Ein Klassiker ist auch, ein mit Stickereien verziertes Taschentuch der Großmutter um den Brautstruß zu binden. Doch auch, ein altes Familienrezept auf die Rückseite der Tischkarten für die Gäste zu drucken oder ein Medaillon mit Fotos von Familienangehörigen um den Hals zu tragen sind beliebte Varianten.

… something new, …

Etwas Neues repräsentiert das Glück, den Erfolg und die Freude, die das beginnende Eheleben der Braut bereit hält und muss nicht extra angeschafft werden, denn es ist sowieso ein Hauptdarsteller bei der Hochzeitszeremonie: Das Neue ist natürlich der Ehering.

… something borrowed, …

Etwas Geliehenes steht für Freundschaft und soll Glück in der Ehe bringen.
Deshalb leiht sich die Braut meist etwas von einer glücklich verheirateten Freundin, wie zum Beispiel ein Armband oder ein kleines Schmuckstück, das in den Brautstrauß gesteckt werden kann. Eine Variante des Brauches besagt auch, dass die Braut Unterwäsche einer Freundin mit Kindern tragen soll, damit die Ehe mit Nachwuchs gesegnet wird.

… something blue …

Die Farbe Blau ist schon seit Jahrtausenden mit dem Thema Hochzeit verknüpft. Im antiken Rom trugen Bräute diese Farbe, um Liebe, Bescheidenheit und Treue zu symbolisieren. Im Christentum wurde die Jungfrau Maria oft in Blau gekleidet, was für ihre Reinheit stand, und in England gilt das Sprichwort: Marry in blue, lover be true. Etwas Blaues ist also ein Zeichen für die Treue. Um sie zu symbolisieren wird gern ein blaues Strumpfband genommen, blaue Schuhe getragen oder wieder der Brautstrauß bemüht und mit entsprechend farbigen Blumen oder Verziehrungen ausgestattet. Alternativ können auch hellblaue Perlen an das Brautkleid genäht, Veilchen in die Frisur gesteckt oder ein blaues Unterhöschen getragen werden.

… and a silver sixpence in her shoe.

Da der letzte Teil des englischen Folklore-Gedichtes nicht überliefert wurde bzw. meist unterschlagen wird, kennt man das Geldstück im Schuh im Zusammenhang mit dem englischen Brauch der vier Glücksbringer weniger. Er geht zurück auf eine schottische Tradition bei der ursprünglich der Bräutigam derjenige war, den den Hochzeitstag über auf einer Münze laufen musste. Allerdings glauben viele Kulturen unabhängig davon, dass die Ehe mit Reichtum gesegnet wird, wenn die Braut ein Geldstück im Schuh behält. Heute nimmt man daher statt des Sixpence-Stücks, das in England zwischen 1551 und 1967 geprägt wurde und sechs Penny wert war, eine Münze egal welcher Nationalität und ungeachtet des Wertes.

Fazit: Die vier Glücksbringer sind ein schöner Brauch, der auch Bräuten, die nicht abergläubisch sind, gefallen dürfte. Denn er hilft, Familie und Freunde miteinzubeziehen und in dem man ein Stück von ihnen am Körper trägt, die Liebsten ganz nah bei sich zu haben. Beim Zusammentragen der einzelnen Accessoires erinnert man sich zusammen an früher, hört Geschichten aus der Vergangenheit, freut sich auf die Zukunft und wird sich bewusst, dass ein neuer Lebensabschnitt ansteht, den man nicht alleine gehen muss.

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